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Curriculum Mitochondrienmedizin und Umweltmedzin: Ein gelungener Abschluss – mit interessanten Themen und schönen Ausblicken
27.11.2012
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Das erste Modul‚ Klinische Mitochondrien- und Umweltmedizin ist zu Ende gegangen. Am zweiten Novemberwochenende 2012 verabschiedeten sich die Studierenden vom Modulleiter Dr. Rainer Mutschler und seinem Organisationsteam und werden in die Praxis entlassen. Natürlich nicht ohne noch einmal eine große Menge an Informationen zum Behandlungskonzept der Mitochondrienmedizin mit auf den Weg bekommen zu haben.

So stellte Dr. Rainer Mutschler am ersten Nachmittag des Termins den Darm als wichtiges Behandlungsziel innerhalb der Mitochondrienmedizin vor.

Der Darm ist das Organ, das – neben der Lunge – den direktesten Austausch mit unserer Umwelt hat und so vielen Reizen ausgesetzt ist. Nur mit einem intakten Darm kann ein Patient den Weg zur Gesundheit antreten. Wie das methodisch gelingen kann, das gehörte selbstverständlich ebenso zu den Ausführungen des Referenten. Darüber hinaus schloss er eine ausführliche Darstellung einer geeigneten Ernährungstherapie an. Hier liegt bei vielen Patienten ein Problem: Gibt es Unverträglichkeiten und/oder Allergien gegen Lebensmittel, so ist die Behandlung unbedingt darauf auszurichten, sonst können die Behandlungserfolge anderer Therapien nicht von Dauer sein.

Einen weiteren, sehr wichtigen Aspekt lieferte am Samstag die Diplom-Psychologin Dr. Christel Frey mit dem Thema‚ Focussing Amygdala – begleitende Psychotherapie in der Mitochondrienmedizin‘.

Die Psyche kann bekanntlich Berge versetzen, und das leider sowohl in die positive als auch in die negative Richtung. Hier kann die Amygdala-Therapie sehr gezielt eingreifen, Ängste und krankmachende Aspekte herausarbeiten und zum Positiven verändern helfen. Die Referentin stellte während ihres Vortrages sehr deutlich heraus, dass Patienten, die bereits in der Mitochondrien-Therapie sind, im psychischen Bereich schneller Fortschritte machen und deutlich motivierter und erfolgreicher darin sind, gesundheitsunterstützende Veränderungen in ihr Leben zu integrieren.

Den Abschluss an diesem Wochenende machte natürlich die Übergabe der Teilnahme-Zertifikate an die Studierenden.

Bei einer kleinen aber feinen Feierstunde überreichte der Modulleiter die Dokumente und gab auch gleich einen erfreulichen Ausblick auf die Zukunft: denn auch im nächsten Jahr 2013 wird das Curriculum ‚Klinische Mitochondrien- und Umweltmedizin‘stattfinden.

Dabei wird vor allem zu Beginn das Thema ‚Burn-out-Syndrom‘ eine große Rolle spielen und wiederum viele anerkannte Mediziner und Wissenschaftler als Referenten dabei sein.

Und es ist noch mehr vorgesehen:

Die Internationale Gesellschaft für Regenerative MitochondrienMedizin (IGRMM e.V.) wird den Kontakt mit den Studierenden halten, den Erfahrungsaustausch fördern und an ihren zukünftigen Behandlungsergebnissen teilhaben. Ist es doch sehr wichtig die Erfolge der neuen Behandlungskonzepte der Mitochondrienmedizin zu dokumentieren und einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Für viele Therapeuten und Patienten können die Methoden der Mitochondrienmedizin den Ausweg aus einem langen Leidensweg darstellen. Damit diese neuen Möglichkeiten der Medizin viele Menschen erreichen werden, dafür wird sich der Verein in Zukunft stark machen.

Mehr Informationen zum Curriculum finden Sie bald auf der Homepage der IGRMM.

Bildquelle: Hofschlaeger / www.pixelio.de

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2 Kommentare

09.03.2013 11:40 Natalia sagt:
Hallo "egal"

wir sind keine Hellseher sondern Menschen, die sich manchmal vertippen! Danke für den Hinweis und viele Grüße :)

Natalia
CFI Speyer
06.03.2013 09:10 egal sagt:
Fehler im Bericht
Hellseher?

Am zweiten Novemberwochenende 2013 verabschiedeten......

ich meine wir hätten erst März 2013?

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