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Der EHEC-Erreger und die momentane Epidemie: Ein beruhigender Ausblick
07.06.2011
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Der EHEC-Erreger und die zahlreichen Erkrankungsfälle und auch schon zahlreichenTodesfälle geben derzeit Anlass zur Besorgnis. Dennoch schließe ich mich nicht der medialen Hysterie an, wie wir sie schon am Beispiel der Vogelgrippe und der Schweinegrippe gesehen haben. Schon zur damaligen Zeit schafften es die Medien, derartige Verunsicherungen zu erzeugen, mit der Folge dass Regierungen Berge von Impfstoffen bunkerten, Impfkampagnen starteten und letztlich Millionen Impfdosen dennoch ungenutzt und bezahlt in den Lagern liegen blieben.



Allmählich setzte sich damals in den Köpfen der Bevölkerung eine gewissen Grund-Vernunft durch- sich nicht blindlings Impfen zu lassen. Hatte sich doch herum gesprochen, dass schon die normale Grippe mehr Todesopfer unter immungeschwächten Menschen jedes Jahr nach sich zieht, als nun bei Schweinegrippe oder Vogelgrippe zu verzeichnen waren. Wie schön dass bei dieser letzten Epidemie sich aufgeklärte Menschen nicht mehr haben beeinflussen lassen.

Das wollen wir doch bei dieser neuen Epidemie auch hoffen...

Diesmal ist es aber etwas anderes

Nun haben wir es mit keinem Virus mehr, sondern mit einem Bakterium! Das ist der wichtigste Unterschied! Nicht, wie bei einer Grippeinfektion, zu der ein Virus im Luftzug unbemerkt angeflogen kommen kann, geht es hier um einen ganz anderen Infektionsweg!

Um sich nun hier zu infizieren braucht es eine sogenannte „Schmier-oder Kontakt-Infektion“.

Der Weg des EHEC-Bakteriums geht durch den Mund in de Verdauungstrakt! Dort braucht es ein Milieu im Dickdarm, welches ihm erst einmal ermöglicht, sich an der Schleimhaut anzuheften . Die dann notwendige Vermehrung setzt wieder voraus, dass sich eine weniger stark ausgeprägte Darmflora im Dickdarm vorfindet. Dies ist dieselbe Grundlage, wie für alle anderen DickdarmInfektionen.

Das bedeutet auch, dass eine gut gepflegte Dickdarmflora deutlich resistenter gegen die Ankunft und den Einfluss fremder Keime ist! Das bedeutet weiter, dass die Darmsanierung eine sehr gute Grundlage ist, weniger an Darminfekten zu erkranken, auch weniger Entzündungen im Darm zu haben. Auch zudem noch eine deutlich bessere Funktion des Darm-assoziierten Immunsystems und noch der Produktion von Neurotransmittern, wie z.B. Serotonin zu haben,- denn dies wird im Darm auch produziert! Unser Glückshormon!

Neuere Studien zeigen auf, dass zudem noch Transmittel als Steuerungsfunktion für unsere Verdauungsorgane,-wie z.B. die BAUCHSPEICHELDRÜSE gebildet und entsendet werden!

Die jetzige Epidemie wird sehr schnell eingedämmt werden können

Schon jetzt ist der neue Stamm in seinem Genom identifiziert worden. Ja, er ist neu,- und, er produziert Toxine, mit denen nicht zu spaßen ist!

Die Symptomatik, die die Toxine auslöst reicht von Magen-Darm Beschwerden bis hin zu neurologischen Symptomen mit Hirnfunktionsstörungen und zum hämorrhagischen Syndrom.

Die Nieren versagen manchmal den Dienst: aber

- nicht immer, nur bei wenigen Erkrankten, im Verhältnis!! So warne ich auch hier wieder vor übertriebener Sorge.

Doch, wie immer- die Dosis macht die Wirkung.

Und ein vorher bereits geschwächter Körper, ein geschwächtes Immunsystem, eine geschwächte Darmflora bieten jeder Infektionserkrankung eine gute Grundlage,- so auch der EHEC-Infektion.

Noch einmal an dieser Stelle: es handelt sich um en Bakterium,- es fliegt nicht durch die Luft, wie ein Virus!

Was kann man also tun, um sich vor einer EHEC-Infektion zu schützen?

• Der Erreger wird oral übertragen,- d.h. es ist die einfachste Maßnahme, alle erdenklichen Kontaktflächen zu desinfizieren.

• Ich rate, ein Desinfektionsmittel zu kaufen,- als Spray und als Feuchte-Tücher. Dafür gibt es einschlägige Marken-Namen.

Alle paar Mal nach dem Hände drücken, Türklinken drücken, sich kurz die Hände zu desinfizieren, ist die sicherste Schutz-Möglichkeit.

• Badezimmer: Waschtisch-Armaturen, Türen und Toiletten desinfizieren

• Alles Obst und Gemüse bis auf Weiteres gut Waschen und am Besten

• Gemüse zu Kochen ist eine gute Chance, alle Bakterien zu töten, denn

Die EHEC-Keime sind schon ab einer Erhitzung über 70 Grad C inaktiviert oder abgetötet

Wie immer es schon bei Auslands-Reisen in ferne Länder gegolten hat,- so gilt es im Moment auch hierzulande die Regel:

„Wasch es - desinfizier es - koche es - oder lass es ! "


Auf lange Sicht: was kann man tun, um sich zu schützen?

Nun ist es also klar, dass wenn der Darm gut mit gesunden Keimen besiedelt ist, längere Zeit mit professionellen Probiotika gepflegt wurde, ist er optimal geschützt davor, infiziert zu werden von:

Pilzen

Bakterien: die Schleimhautzellen sind weniger entzündet,- es wird weniger Histamin ausgeschüttet.

Nahrungsmittel-Intoleranzen: sind weniger vorhanden oder viel weniger ausgeprägt.

Zöliakie: vor allem die Erwachsenen-Form, auch Pseudo-Zöliakie ist nicht vorhanden oder viel weniger ausgeprägt.

Diabetes: vorhandener Diabetes bessert sich, Schutz vor einem Ausbruch einer Diabetes-Neuerkrankung besteht dadurch, dass weniger entzündliche Substanzen im Darm gebildet werden und damit keine Auto-immun-Prozesse getriggert werden. Typ I-Diabetes, der immer mehr nun auch im Erwachsenen-Alter auftritt, kann dadurch vermieden werden.

Ein starkes Immunsystem hängt ab von einer ausreichenden Versorgung des Körpers mit Vitamin D3!

Die richtige Zufuhr des Vitamins D wird das Immunsystem weniger anfällig für Infekte machen. Viel mehr noch:

• Neueste Studien aus USA (www.grassrothfoundation.org) zeigen auf, in unseren europäischen Breiten eine deutliche Unterversorgung herrscht,

• dass viele Erkrankungen völlig anders verlaufen und oft

• gar nicht zum Ausbruch kommen

Meine Anti-EHEC-Ratschläge insgesamt:

Ich rate zur Aufmerksamkeit, zum Desinfizieren von Händen, von Oberflächen, zum Kochen von Gemüse, intensivem Waschen von Obst u Salat.

Und: Ich rate zur Besonnenheit und Ruhe.

Keine Antibiotika einzunehmen, weder zur Prophylaxe noch derzeit zur Therapie. Die Keime entsenden nur noch mehr Toxine, wenn sie zerschlagen werden und schädigen möglicherweise den Körper.


Ich rate zur Prophylaxe mit Vitamin D-Einnahme
• Hochdosis Einnahme bis zu 40.000IE pro Tag für begrenzte Zeit, jeweils mit Laborkontrolle, zeigte in US-Studien schnellen Schutz und Wirkung!

Ich rate zur Prophylaxe mit Probiotika:
• Effektive Mikroorganismen - im Jargon EM benannt - sind Lösungen zur oralen Einnahme mit lebenden Bakterienkulturen, die unserer Dickdarm-Bakterien-Flora sehr schnell in großen Mengen funktionierende Bakterien zuführen. Diese erbringen dann zuverlässig die oben genannten Funktionen.

Unsere Dickdarmflora hat mehrere Hundert verschiedene Keimarten vertreten. Die Keime sind angeheftet an die Schleimhaut und bilden Kolonien. Starke Kolonien lassen erst gar nicht zu, dass sich EHEC-Keime ansiedeln und ausbreiten können!

In 1 Milliliter der Lösung EM sind ca. 1 Milliarde lebende Keime drin und sind quasi „konfektioniert für den Dickdarm“- es gibt schnellen und mit der Zeit auch nachhaltigen Schutz für den Darm, für das Immunsystem, den Stoffwechsel, für Serotonin!

Fazit:

Ich bin überzeugt, dass diese Epidemie bald ihr Ende gefunden haben wird. Wieder einmal hatten wir dann eine gute Lern-Chance geboten bekommen, um zu Prüfen: „Was braucht es ,um gesund zu sein und gesund zu bleiben?“

Es ist eine gute Gelegenheit, die eigene gelebte Salutogenese zu überprüfen und selbst für die eigene Gesundheit verantwortlich zu handeln.

Eine gute Gelegenheit, mit dem Ansatz des CFI Speyer/BioMedicalCenter® Gesund zu sein und gesund zu bleiben!

Ihr Dr. med. Rainer Mutschler

Informationen über EHEC auf Wikipedia

Bildangabe: Thommy Weiss  / pixelio.de


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