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Ein körpereigenes Protein erhöht Mitochondrienleistung und kann vor Darmkrebs schützen
16.08.2011
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Bei dem Protein handelt es sich um PGC1 alpha, welches durch den pflanzlichen Stoff Resveratol im Darm aktiviert werden kann. Resveratol wiederum ist reichlich in Erdnüssen, Schalen von roten Trauben und Beeren enthalten. Das Forschungsteam an der Universität Leipzig in Zusammenarbeit mit der Universität Bari hat herausgefunden, dass das Protein PGC1 alpha einen starken Zuwachs an Mitochondrien auslöst, die in der Lage sind Tumorzellen im Darm auszumerzen.

Mehr Mitochondrien = mehr Energie für den Körper dank des Proteins

Die Wirkung des Proteins hat das Team des Professors für Molekulare Zelltherapie der Medizinischen Fakultät am Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrum (BBZ), Peter Seibel erforscht.

Laut ihm löst PGC1 alpha einen ungewöhnlichen starken Vermehrungsschub der Mitochondrien aus. Die Mitochondrien sind erwiesenermaßen für die Energieherstellung in den Zellen verantwortlich.

Als Nebenprodukte der Energiegewinnung werden in den Zellen aber auch freie Radikale gebildet, die die Zellen beschädigen können. In dem Moment ist es wichtig, dass der Körper genügend viele Radikalfänger bereitstellen kann, um die Schädigung der Zellen zu stoppen.


Wie könnte das Protein zum Schutz vor dem Darmkrebs eingesetzt werden?

Nach den Forschungsergebnissen können die Tumorzellen im Darm in den Zelltod getrieben werden, indem man im Darm in großen Mengen das Protein PGC1 alpha entstehen lässt. Das kann durch den pflanzlichen Wirkstoff Resveratol erreicht werden (Resveratol wird seit 2007 in der Regenerativen Mitochondrien Medizin in Verbindung mit anderen Polyphenolen eingesetzt).

Das Protein löst starken Mitochondrienschub aus, infolge dessen in Tumorzellen einerseits große Energiemengen, andererseits schädliche freie Radikale entstehen.

Erzeugt man eine Überproduktion der Radikale in den Tumorzellen mit gleichzeitiger Unterversorgung an Radikalfängern werden die Tumorzellen von den schädlichen Radikalen vernichtet.

Laut Forscher könnte man Resveratol nicht nur zur aktiven Beseitigung, sondern auch zur Vorbeugung der Bildung von Tumorzellen einsetzen.

Dieser Mechanismus wurde von den Forscherteams an Mäusen ausprobiert, die sich infolge dessen immun gegen Darmkrebs erwiesen haben.

Die entsprechende Studie wurde in der renomierten PNAS publiziert.

Quellen:

http://www.zv.uni-leipzig.de/service/presse/pressemeldungen.html?ifab_modus=detail&ifab_id=4150

Bildquelle Carolin Daum  / pixelio.de

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2 Kommentare

22.10.2014 09:15 Unknown sagt:
http://www.casebriefs.com/members/carpinteyrosrw/profile/
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