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Entgiftung
17.03.2011
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Heutzutage sind viele Gesundheitsthemen aktuell, wie z. B. mehr Bewegung, Aufhören mit dem Rauchen, Abnehmen und weitere große Kampagnen, häufig hört man auch von „Entgiftung“. Doch was bedeutet tatsächlich eine „Entgiftung“?


Naturheilkundlich und ganzheitlich orientierte Ärzte und Therapeuten legen großen Wert auf regelmäßige Entgiftung, wie z. B. in Form von Heilfastenkuren oder der F. X. -MAYR-Kur oder der Entsäuerungskur mit Basenpulver. Aus der Tradition ist bekannt und wird in verschiedenen Religionen sehr regelmäßig praktiziert eine regelmäßige Fastenzeit. Jedoch ist auch aus der mittelalterlichen Zeit bekannt, dass Naturrhythmen das Fasten begünstigen und in diesen Zeiten die Entgiftung natürlicherweise durch diese Rhythmen gefördert wurde.

Für gesundheitsbewusste Menschen ist es durchaus bedeutsam, regelmäßig eine Entgiftung zu machen. Dieses ist um so mehr wichtig, als dass die Summe der Umweltgiftbelastungen stark angestiegen ist. Nicht nur belasten Farbstoffe und Konservierungsmittel unsere Nahrung und Wasser mit chemischen Rückständen aber auch Schwermetallbelastungen in der Luft und im Meer, auch giftige Rückstände von Medikamenten, Giftstoffe aus Kleidung und in Reinigungschemikalien. Allsdas sind alltägliche Belastungen aus der Umwelt, die im menschlichen Körper dafür "sorgen", dass Krankheiten und vorzeitige Alterung ausgelöst werden.

Warum entgiften?

Chemische Rückstände, auch von Nahrungsmitteln, Spritzmitteln, Konservierungsstoffen, Farbstoffen und auch von Medikamentengelangen in den Darm. Sie können nicht immer vollständig ausgeschieden werden, vor allem wenn massive Umweltgifte wie Schwermetalle und Speisegifte, wie z. B. Blei, Cadmium, Aluminium, Quecksilber, Arsen, welche extrem gesundheitsgefährdend sind, dann als Schlacken in den Geweben deponiert werden und dort regelmäßig zur Bildung von freien Radikalen beitragen. Aluminium, Quecksilber, Blei und Arsen werden dabei in hohem Maße gespeichert.

Darmsanierung

Hier ist es wertvoll, im Herbst, der als Darmentgiftungszeit empfohlen wird, aktiv zu werden. Nimmt der Darm Gifte auf, dann wird auch die bakterielle Darmschicht gestört. Die natürliche Darmflora wird geschädigt und von giftigen Darmbakterien besiedelt.

Es entstehen dabei Gifte von Bakterien und Pilzen, Säuren aus zuviel Eiweiß, Fäulnis-, und Gärungsgifte. Diese resultieren aus der geschädigten Darmflora, aus falscher Ernährung, falschem Essverhalten. Die Darmregenerierung ist dabei hilfreich, die physiologische Darmflora mit entsprechend physiologischen Darmbakterienstämmen zu ergänzen, dadurch wird die Darmfunktion gefördert, die Entgiftungsfunktion verbessert, dieses fördert auch das Immunsystem.

Bei einer gesunden Darmflora verbessern sich viele gesundheitliche Aspekte wie Allergien und Unverträglichkeiten.

Leberentgiftungszeit im Frühling

Die Leber entgiftet unter anderem über die Gallenflüssigkeit im Darm. Dort werden Ballaststoffe benötigt, sonst werden im Darm die Gifte zurück resorbiert; spezifische Ballaststoffe können hier wirkam beitragen.

Die Entgiftung über die Nieren ist eine ebenso wichtige physiologische Funktion. Es werden überschüssige Säuren aus Nahrungseiweiß- und Stickstoffverbindungen gebunden und dadurch die Nieren weniger belastet.

Freie Radikale los werden

Die überschüssige Bildung von freien Radikalen muss letzten Endes als Entgiftungsfunktion im Gesamtorganismus ständig stattfinden, dieses beugt der Entwicklung chronischer Erkrankungen und vorzeitiger Alterung vor.

Freie Radikale sind höchst aggressive Verbindungen, die im Köper einerseits der Krankheitsabwehr dienen und andererseits die körpereigenene Strukturen angeriefn und zerstören können, wenn sie durch zu hohe Giftbelastungen von Speichergiften, UV-Strahlung, Stress, Ozon im Übermaß auftreten.

Es entstehen dadurch chronische Erkrankungen, Erbgutschädigungen, vorzeitige Alterungsprozesse.

Bindegewebe entlasten

Das Bindegewebe entlasten ist ein weiterer wichtiger Entgiftungsprozess. Im Bindegewebe entwickeln sich Schlacken, Rückstände von den Angriffen von freien Radikalen im Gewebe und überschüssige Säuren aus zu viel Eiweißzufuhr in der Nahrung.

Ein Bindegewebe, welches verschlackt ist, kann keine Signalübertragung mehr vornehmen, es entsteht eine gestörte „Matrix“, chronische Erkrankungen folgen darauf. Ein Bindegewebe kann, wenn es sauber ist seine Aufgabe als Transitstrecke für Nährstoffe, Sauerstoffe zur Zelle, Abtransport von Abbauprodukten besser erfüllen, kann auch besser Signale übertragen durch eine verbesserte Versorgung des Körpers mit Anti-Oxidantien und anderen lebenswichtigen Nährstoffen aus der Nahrung und aus Nahrungsergänzungsmitteln.

Bild by creation82 / pixelio.de

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