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Fructose: das beste Futter für Krebszellen und der große Feind unserer Gesundheit
15.11.2011
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Es gibt zwingende Beweise und die übereinstimmende Meinung vieler Experten, dass die übermäßige Fructose-Zufuhr giftig für den Körper ist. Im Gegensatz zu Fructose, kann fast jede Zelle in Ihrem Körper Glukose direkt verwenden. Fructose hingegen wird in erster Linie in der Leber metabolisiert und kann als Substrat für das zunehmende Wachstum von Krebszellen dienen.


Grundaussagen auf einen Blick:

  • Fructose, die in praktisch allen verarbeiteten Lebensmitteln gefunden wird, kann eine bevorzugte Brennstoffquelle für Krebszellen sein
  • Während alle Formen von Zucker dazu dienen können, einen Krebs zu ernähren, wird die Fructose insbesondere für die Zellteilung eingesetzt, damit wird das Wachstum und die Ausbreitung des Krebses beschleunigt.
  • Wenn Sie bereits an Krebs erkrankt sind, oder einen Krebs verhindern wollen, ist die Einschränkung des Zuckerkonsums in Ihrer Ernährung, vor allem von Fructose, von wesentlicher Bedeutung

Fructose hilft Krebszellen zu gedeihen

ALLE Formen von Zucker sind schädlich für die Gesundheit im Allgemeinen und fördern eine Krebserkrankung. Bei der Fructose ist jedoch sicher, dass sie zu einer der schädlichsten Zuckervarianten gehört.

Ein neuer Artikel in „Expert Opinion on Therapeutic Targets“ überprüft die Beziehung zwischen erhöhtem diätetisch raffiniertem Zucker und einem Krebsrisiko, mit besonderem Schwerpunkt auf dem Monosaccharid Fructose. Die Forscher stellten fest: "Jüngste Beobachtungen zeigen, dass Krebszellen die Fructose sehr leicht nutzen können, um die Proliferation zu unterstützen und bevorzugt Fructose zur Nukleinsäure-Synthese verwenden."

Die Forscher nannten mehrere Möglichkeiten, wie Fructose das Krebswachstum fördern kann, einschließlich durch:
  • Veränderter Zellstoffwechsel
  • Erhöhte reaktive Sauerstoffspezies (freie Radikale)
  • DNA-Schäden
  • Entzündungen
Forschungen, in der Fachzeitschrift „Cancer Research“ veröffentlicht, zeigten auch, dass Fructose- und Glukose-Stoffwechsel ganz unterschiedlich wirken. Die Ergebnisse zeigen, dass Krebszellen die leicht zu verstoffwechselnde Fructose gut nutzen können, um Wachstum der Krebszellen zu beschleunigen.

In diesem Fall wurden die Krebszellen von Bauchspeicheldrüsenkrebs genutzt. Die Studie bestätigte, dass die Ernährung mit einem großen Fructose-Anteil die Krebserkrankung beschleunigt und dass die Tumorzellen bei einem größeren Glukose-Anteil langsamer wuchsen.

Optimale Fructosedosis pro Tag

Wenn Sie an der Prävention von Krebs interessiert sind, gilt die Empfehlung Ihre gesamte Fructoseaufnahme unter 25 Gramm Fruktose pro Tag zu halten, wenn Sie bei guter Gesundheit bleiben möchten. Die meisten Menschen werden auch eine Begrenzung Ihrer Fructose-Aufnahme aus Früchten auf 15 Gramm pro Tag einhalten müssen.

Wenn Sie insgesamt Ihr Körpergewicht reduzieren müssen, sollten Sie auf jeden Fall Ihre Fructose-Aufnahme auf insgesamt 15 g täglich reduzieren, einschließlich des Fructose-Anteils von dem Obst, das Sie essen.

Wenn Sie bereits an Krebs erkrankt sind, sollten Sie Ihren gesamten Fructose-Verbrauch auf unter 10 Gramm pro Tag - aus allen Quellen, einschließlich Obst – begrenzen.

Hier eine Tabelle mit Fructosegehalt ( fructose-tabelle.pdf) in verschiedenen Früchte- und Obstsorten, mithilfe deren Sie Ihren Fructoseverbrauch kontrollieren können.

Was macht Zucker so attraktiv für Krebszellen?

Im Jahre 1931 wurde der Nobelpreis an den deutschen Forscher Dr. Otto Warburg verliehen, der als Erster entdeckte, dass Krebszellen einen grundlegend anderen Energiestoffwechsel haben im Vergleich zu gesunden Zellen.

Maligne Tumoren neigen zu einem Prozess, bei dem Glukose als Treibstoff von den Krebszellen verwendet wird, wodurch Milchsäure als Nebenprodukt entsteht.

Die große Menge an Milchsäure, die durch diese Fermentation von Glukose aus Krebszellen produziert wird, wird dann in Ihre Leber transportiert. Diese Umwandlung von Glukose zu Milchsäure erzeugt einen niedrigen, sauren pH-Wert im Krebsgewebe sowie allgemeine körperliche Ermüdung durch Milchsäureüberschuß.

Dies ist ein sehr ineffizienter Weg für den Energiestoffwechsel, weil nur etwa 5 Prozent der verfügbaren Energie-Extrakte Sie mit Nahrung versorgen. Vereinfacht ausgedrückt, ist der Krebs "verschwendete Energie“, die dazu führt, sich müde und unterernährt zu fühlen, und dieser Teufelskreis setzt sich fort...Diese Erfahrungen machten schon sehr viele Krebspatienten.

Darüber hinaus sinkt durch Kohlenhydrate aus Glukose und Saccharose deutlich die Kapazität der Neutrophilen, ihre Arbeit zu tun. Neutrophile sind eine Art von weißen Blutkörperchen, die helfen, Zellen zu umhüllen und Eindringlinge zu vernichten wie zum Beispiel den Krebs.

Inzwischen scheint sicher, dass die Fructose von den Krebszellen für die Zellteilung verwendet wird, die das Wachstum und die Verbreitung der Krebszellen im ganzen Körper beschleunigt. Auch wenn die Theorie, dass durch eine Ernährung mit Zucker die Krebsraten steigen können, bereits vor fast 80 Jahren aufgetsellt wurde, zeigen die meisten herkömmlichen Krebs-Programme noch immer nicht die Notwendigkeit auf, sich angemessen zu ernähren und vorrangig Zucker und Fructose bei Krebserkrankungen zu vermeiden.

Patrick Quillin, PHD, RD, CNS, schrieb mehr als vor einem Jahrzehnt: "In den letzten 10 Jahren habe ich mit mehr als 500 Krebspatienten als Direktor der Ernährung für die „Cancer Treatment Centers of America“ in Tulsa, Oklahoma gearbeitet. Es wundert mich, warum das einfache Konzept „Zucker-Ernährung verursacht Krebs" so drastisch übersehen werden konnte, wenn eine umfassende Behandlung von Krebs geplant wurde. Von den Millionen Krebspatienten in Amerika behandelt bis heute kaum jemand seine Patienten mit einer wissenschaftlich geführten Ernährungstherapie, die ihnen aufzeigt, welche „guten Lebensmittel“ Sie essen sollen. Die meisten Patienten, die an der Studie teilnahmen, kamen in ihrer Krankengeschichte mit dem kompletten Fehlen einer angemessenen Ernährungsberatung an“.

Bildquelle knipseline / pixelio.de

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5 Kommentare

06.08.2013 22:55 +++sg+++ sagt:
Zucker <==> Tumor
Zucker <==> Tumor
Generell ist zu beobachten, daß - anders als bei Dr. Mutschler - Patienten mit Diagnose "Tumor" leider viel zu wenig zu potentiellen Ursachen und deren Beseitigung aufgeklärt werden, sondern vielmehr die bekannten 0-8-15 Waffen aufgefahren werden. Welche Auswirkungen Chemotherapie haben kann, braucht an dieser Stelle nicht diskutiert werden. Aber schon bei Diagnostik mit P.E.T. wird über massiven Glukosekonsum in Verbindung mit injezierten radioaktiven Nukliden die Bildgebung vorbereitet. So gesehen ist ein PET-Scan auch ein Freudenfest für alle Tumore, speziell wenn man sonst Zucker weitgehend meidet...
05.02.2013 13:31 JOe sagt:
Krebs
Krebs ist keine Krankheit sondern eine Schutzreaktion des Körpers. Krebszellen bilden sich natürlich zurück wenn der ph-Wert im Gewebe über 7,5 liegt. Dazu braucht man nur gesunde, grüne, chlorophyllhaltige Pflanzen zu sich zu nehmen. Das eigentliche Problem ist eine Vergiftung und der Körper reagiert darauf in letzter Konsequenz mit der Bildung von Krebszellen und Tumoren. Zum einen um mit allen Mitteln den Sauerstoffanteil im Körper zu erhöhen und zum anderen um die Gifte im Tumor-Container vom Körper zu separieren.
Krebs ist und war nie ein Eindringling.
Krebs ist ein Schutzsystem. Die letzte Möglichkeit, die der Körper hat.
10.10.2012 12:11 Herbert sagt:
Prävention
auf http://www.ratgeber-krebs.com/Schilddruesenkrebs-Praevention-17205/ findet man noch ein paar gute präventionsmaßnahmen von schilddrüsenkrebs.
21.11.2011 14:19 Dr Mutschler sagt:
Danke sehr für den Hinweis!
Viele Patienten leben erfolgreich mit der Budwig-Diät und genesen sehr leicht!
Es sollte aber eher im Alltag besser auf gute Fette geachtet werden!
Da haben Sie recht.
Wir haben hier eine Ernährungsberaterin, die dazu berät.Demnächst wird auch gekocht.
21.11.2011 13:24 3E Zentrum sagt:
Auch Frau Dr. Johanna Budwig hat diesbezüglich in den 1950er Jahren zum Thema Energiestoffwechsel geforscht und eine spezielle Ernährungsform, die für kranke und gesunde Menschen gleichermassen gut ist, entwickelt: Die Öl-Eiweiß-Kost. Zwar geht es hier hauptsächlich um die Verwendung "richtiger" Fette, Vermeidung von Transfettsäuren und Erzeugung von Lipoproteinen. Aber Dr. Budwig betont auch ganz deutlich, dass Zucker beibei Krebsgeschehen absolut tabu ist.

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