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Geburtsvorbereitung - Kleine Nadeln für das große Ereignis
28.04.2010
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Ob morgendliche Übelkeit, Kopfschmerz oder Rückenweh - während der Schwangerschaft ist Akupunktur die ideale "Medizin". Richtig eingesetzt ist sie arm an Risiken und belastet das Baby nicht. Doch die chinesische Nadeltherapie tut noch mehr für werdende Mütter. Sie hilft bei der Geburt und lindert Wehenschmerzen.


Den Geburtsstress mit Nadeln mindern

Akupunktur zur Geburtsvorbereitung hat sich in den letzten 10 Jahren in Deutschland zunehmend etabliert. Rund die Hälfte aller gynäkologischen Kliniken wenden die chinesische Heilmethode heute bereits an, um Frauen dieses immer wieder einmalige Erlebnis "Geburt" zu erleichtern.

Neben den seelisch ausgleichenden Akupunkturpunkten werden dabei vor allem jene Punkte stimuliert, die den Geburtsschmerz und die gesamte Dauer der Entbindung verringern.

Eine Studie der Universitätsfrauenklinik Mannheim macht Frauen Mut, die sich vor einer quälend langen Geburt fürchten: Die Studie ergab, dass sich die Geburt durchschnittlich von 10 auf 8 Stunden verkürzt, wenn die Gebärende in den letzten vier Schwangerschaftswochen vier bis acht mal akupunktiert wurde.

Ein ganze Palette geburtserleichternder Effekte kann die chinesische Akupunktur für sich verbuchen: Sie wirkt seelisch entspannend und schmerzhemmend, sie regt die Wehenaktivität an und führt zu einer besseren Reifung des Muttermunds.

All das reduziert den Geburtsstress der werdenden Mutter, die so viel besser bei Kräften bleibt und bei der Entbindung aktiver mitarbeiten kann.

Fazit:

  • Akupunktur hilft behutsam bei Beschwerden in der Schwangerschaft.
  • Medikamente können dem ungeborenen Kind schaden, die üblichen Schwangerschaftsprobleme sprechen aber auch sehr gut auf Akupunktur oder Akupressur an.
  • Besonders morgendliche Übelkeit. Außerdem lindert die Akupunktur Beschwerden wie Wassereinlagerungen, Sodbrennen, Rückenschmerzen, Schlafstörungen und Durchblutungsstörungen.

Persönlicher Kommentar von Frau Dr. Karhof zu „Geburtsvorbereitung - Kleine Nadeln für das große Ereignis"

Gerade in der Schwangerschaft, während der Geburt und auch während der Stillzeit wünschen sich Frauen eine nebenwirkungs- und risikofreie Therapiemöglichkeit, die durch die Akupunktur gegeben ist.

Die gute analgetische Wirkung, die vegetative Regulierung, Harmonisierung und Entspannung favorisiert die Akupunktur regelrecht zum Einsatz in diesem Bereich.

Der rechtzeitige Therapiebeginn zur Geburtsvorbereitung ca 4 Wochen vor dem Entbindungstermin gibt dem Körper die Möglichkeit auf die Stimulation zu reagieren, so dass er unter der Geburt bestens darauf vorbereitet ist - denn eine Besonderheit des Wehenschmerzes ist schließlich, dass man sich lange genug im Voraus schon damit auseinandersetzen kann.

Autor: ganzheitliche Frauenärztin Dr. Andrea Karhof

Bildquelle: alt_f4 / pixelio.de



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