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Gefährliche Folgen vom Omega-3-Mangel
28.11.2010
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Omega-3-Mangel gilt nach einer neuen Studie als die sechstgrößte Todesursache bei Amerikanern.

Forscher der Harvard Universität untersuchten bei zwölf Diät-, Lifestyle- und Stoffwechsel-Risikofaktoren wie Rauchen und Bluthochdruck, um mit Hilfe eines mathematischen Modells zu bestimmen, wie viele Todesfälle hätten verhindert werden können, wenn bessere Praktiken beobachtet worden wären.

Die Studie ermittelte, dass es ca. 72.000 bis 96.000 vermeidbare Todesfälle pro Jahr durch Omega-3-Mangel gab, wenn der Bedeutung der Schaffung von diätetischen Referenzmengen (DRI) für Omega-3-Formen wie EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) Beachtung geschenkt wurde.



Omega-3-Fettsäuren und Nierenerkrankungen

Eine andere Studie ergab, dass eine Kombination von Omega-3-Fettsäuren und dem Co-Enzym Q10 (CoQ10) Blutdruck und Herzfrequenz bei Patienten mit Nierenerkrankungen verringerte.

Menschen mit chronischer Nierenerkrankung (CKD), bei denen das Risiko von Herzerkrankungen erhöht ist, erfahren Verbesserungen von sowohl Blutdruck als auch Herzfrequenz nach Supplementierung mit vier Gramm Omega-3-Fetten. Wenn die Omega-3-Fette außerdem noch in Kombination mit dem Co-Enzym Q10 eingenommen wurden, verbesserte sich die blutdrucksenkende Leistung. CKD ist verantwortlich für eine erhöhte Prävalenz der Gesamtmortalität, kardiovaskuläre Ereignisse und vermehrte Krankenhausaufenthalte.


Depression und Omega-3-Fettsäuren

Zusätzlich zu Ihrer körperlichen Gesundheit durch die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren profitieren auch Ihre geistigen Leistungen davon. Forschungen haben ergeben, dass depressive Menschen im Durchschnitt einen niedrigeren Spiegel von Omega-3-Fetten in ihrem Blut haben als nicht erkrankte Menschen. Die Schwere der Depression ist im Zusammenhang mit der Einnahmemenge an Omega-3-Fetten gut zu senken. Eine Reihe von gut kontrollierten Studien haben einen therapeutischen Nutzen zur Behandlung der Depression mit Omega-3-Supplementierung herausgefunden.


Quellen:
US News & World Report 18. September 2009
NutraIngredients 17. September 2009
NutraIngredients 26. Juni 2009


Kommentar

Diese drei aktuellen Studien zeigen auf, dass Omega-3-Mangel sowohl schwere gesundheitliche Probleme (psychische und physische Probleme), verursachen kann und somit einen erheblichen Faktor von bis zu 96.000 vorzeitigen Todesfällen pro Jahr darstellt. Vergleichen Sie das mit den schätzungsweise 40.000 Frauen, die jährlich in den USA an Brustkrebs sterben und die Auswirkungen von Omega-3-Mangel sind hier ganz klar zu erkennen.


Mehr zum Thema Omega-3-Fettsäuren und ihr Einfluss auf unsere Gesundheit können Sie im kommenden Blogbeitrag sowie in unten aufgelisteten Blogartikeln lesen.


Bildquelle:
tommyS / pixelio.de


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2 Kommentare

09.12.2010 00:40 julia sagt:
wieviel ist genug?
reicht es einmal die Woche Fisch und dann eine Magarine mit Omega3?
Kann man davon eigentlich auch zu viel einnehmen?
30.11.2010 15:07 Dr Mutschler sagt:
Omega-3-Index
Es geht eigentlich ganz einfach: Man messe ein Fettsäuren-Profil und bestimme einen Omega 3-Index,- das Verhältnis aus "guten" und "schlechten" Fettsäuren.
Während ein Optimum bei 1:8 liegt essen wir Europäer uns in ein Verhältnis 1:30 hinein!
Wohl bekomms!
Also: Messen und Ausgleichen!

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