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Hochdosierte Vitamin-Therapie kann defekte Enzyme reparieren
21.05.2013
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Neuere Studien zeigen auf, dass Vitamin-Therapien helfen können, um genveränderte Enzyme wieder in Gang zu bringen. Immer mehr Erkenntnisse der Wissenschaft stehen in Einklang mit den praktischen Beobachtungen im CFI Speyer:

Etwa ein Drittel aller Gen-Mutationen führen zu dem entsprechenden Enzym mit einer verminderten Bindungsaffinität für ein Co-Enzym, was zu einer niedrigeren Reaktionsgeschwindigkeit führt.

Über 50 Krankheiten, hervorgerufen durch defekte Enzyme, können behoben oder gelindert werden durch die Gabe von hoch dosierten Vitamin-Komponenten des entsprechenden Co-Enzyms, das zumindest teilweise wieder eine enzymatische Aktivität initiieren kann. Zu solchen Krankheitsbildern zählen u.a.:

  • Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems
  • Krebs
  • Alzheimer
  • Migräne
  • Anämie
  • Favismus

Mehrere positive Gen-Veränderungen in einem DNA-Strang (sog. Einzel-Nukleotid-Polymorphismen) zeigen, dass viele Defekte wahrscheinlich durch das Anheben der zellulären Konzentrationen des Co-Faktors durch hochdosierte Vitamin-Therapie zu reparieren sind.

Einige Beispiele:

Alanin-zu-Valin-Substitution an Codon 222 (ALA222-> Val) [DNA: C-zu-T-Substitution an Nucleophil Flut 677 (677C-> T)] in Methylentetrahydrofolatreduktase (NADPH) und der Cofaktor FAD (in Bezug auf kardiovaskuläre Erkrankungen, Migräne),

Pro187-> Ser (DNA: 609C-> T) Mutation in NAD (P): Chinon Oxidoreduktase 1 [NAD (P) H-Dehydrogenase (Chinon)] und FAD (in Bezug auf Krebs)

Ala44-> Gly (DNA: 131C-> G) Mutation in der Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase und 1-NADP (in Bezug auf Favismus und Anämie)

Glu487-> Lys-Mutation (vorhanden bei der Hälfte der asiatischen Bevölkerung) in Aldehyddehydrogenase (NAD+) und NAD (bezogen auf Alkoholunverträglichkeit, Alzheimer Erkrankung und Krebs).

Quelle der Studie:
Ames, B. N., Elson-Schwab, I., Silber, E. A.: Hochdosis-Vitamin-Therapie stimuliert die Variante Enzyme mit verminderter Co-Enzym Bindungsaffinität (erhöhte K (m)): Relevanz für genetische Erkrankung und Polymorphismen. Am J. Clin. Nutr. 2002 Apr; 75 (4) :616-58


Bildquelle: Heike / www.pixelio.de

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