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Kurkuma kann in der biologischen Krebstherapie eingesetzt werden
04.10.2011
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Kurkuma gehört zu der Ingwer-Familie, sie wird auch gelber Ingwer, Gilbwurzel oder Gelbwurzel genannt. Die intensive gelbe Farbe verdankt Kurkuma ihrem Wirkstoff Curcumin. Seine gesunden Eigenschaften haben der Kurkuma Einzug in die Naturheilkunde verschafft, denn Curcumin weist antioxidative, entzündungshemmende und krebshemmende Wirkung auf.

Bedeutung von Curcumin

Curcumin ist das Pigment, das dem Curry-Gewürz seine gelb-orange Farbe verleiht. Curcumin ist auch der Wirkstoff in Kurkuma, das ebenfalls eine beliebte Ergänzung in der Ernährung ist.

Es ist gut geeignet für eine natürliche Behandlung;  Sowohl die alten chinesischen als auch die indischen Mediziner haben im Curcumin die positiven Eigenschaften seit Tausenden von Jahren erkannt, und jetzt zeigt die moderne Forschung ebenfalls auf, dass dies ein starkes, potentielles Heilmittel aus der Natur ist.

Vor allem ist Curcumin für seine potenten anti-inflammatorischen Eigenschaften bekannt. Es hat sich gezeigt, dass Curcumin Gene beeinflussen kann. Es ist auch in der Lage die Aktivität und die Synthese von Enzymen wie etwa Cyclooxygenase-2 (COX2) und 5-Lipooxygenase (5-LOX) zu hemmen, welche bei Entzündungen aktiv werden.

In Indien, wo Kurkuma weit verbreitet ist, ist die Prävalenz vom Dickdarm-, Brust-, Prostata- und Lungenkrebs vielfach niedriger als in den USA. Prostatakrebs ist die am häufigsten diagnostizierte Krebserkrankung von Männern in den USA. Dass die Indische Bevölkerung gegen diese Krankheit viel immuner ist die amerianische scheint zum Teil auf das Curcumin in Kurkuma zurückzuführen zu sein.

Curcumin wird mit folgenden Gesndheitsvorteilen in Verbindung gebracht:

  • Verringung von Tumorzellen
  • Verhinderung der Transformation von normalen Zellen in Tumorzellen
  • Unterstützung des Körpers bei Zerstörung von mutierten Krebszellen
  • Verringenrung der Entzündungsreaktionen
  • Verbesserung der Leberfunktion
  • Hemmung der Synthese eines Proteins, von dem angenommen wird, dass es in der Tumorbildung eine Rolle spielt
  • Unterbindung der Entwicklung einer zusätzlichen Blutversorgung, welche notwendig für das Wachstum von Krebszellen ist

Worin besteht krebshemmende Wirkung von Curcumin?

Laut Cancer Center der University of Texas, MD Anderson, kann Curcumin Entwicklung von Melanomen und anderen Krebsarten blockieren. Das Gewürz soll in der Lage gewesen sein, ganze Laborstämme von Melanomen aus proliferierenden Zellen zu vernichten. Das passiert durch Abschalten des sog. nuclear factor-kappa B (NF-kB). Dieses Protein ist an Entstehung von Entzündungsreaktionen beteiligt. Und diese werden immer öfter mit Erkrankungen wie Krebs oder Arthritis in Zusammenhang gebracht.

Um den vollen Nutzen, den Curcumin zu bieten hat, zu bekommen, benötigen Sie einen Kurkuma-Extrakt mit mindestens 95% Curcuminoiden. Die Curcumin-Gabe sollte frei von Füllstoffen, Zusatz- und Hilfsstoffen sein und der Hersteller sollte Wert auf eine sichere Produktion in allen Stufen legen: Bei der Pflanzung, der Pflege, der Ernte und schließlich der Produktion und Verpackung des Endproduktes.

Wie macht man Curcumin für die Anwendung bereit?

Ein Hindernis für eine optimale Verwendung von Curcumin ist, dass relativ hohe Dosen für die Therapie erforderlich sind und Curcumin pur nicht gut absorbiert wird.

Typische Krebs-Dosierungen sollten bis zu drei Gramm guten, bioverfügbaren Curcmin-Extrakt enthalten, und 3- bis 4-mal täglich eingenommen werden.

Um Curcumin absorbierbarer für den Organismuns zu machen, können  Sie aus dem Curcumin Pulver eine Mikroemulsion zubereiten. Dafür sollten Sie einen Esslöffel Pulver mit 1-2 Eigelb und 1-2 Teelöffel geschmolzenem Kokosöl vermischen. Danach mit einem Stabmixer rühren, um das Pulver zu emulgieren.

Eine weitere Variante, die Sie verwenden können, um die Absorption zu erhöhen, ist, 1 Esslöffel des Curcumin-Pulvers in 1 Liter kochendes Wasser geben. Das Wasser muss kochen, wenn Sie das Pulver hinzufügen, sonst wird die Wirkung nicht optimal. Nach dem Kochen über ca. 10 Minuten haben Sie eine 12%ige Lösung, und Sie können diese als Getränk zu sich nehmen, wenn es abgekühlt ist.

Das Curcumin verflüchtigt sich nach einiger Zeit aus der Lösung: nach etwa 6 Stunden ist es nur noch eine 6%ige Lösung. Daher ist es am besten, die Lösung innerhalb von 4 Stunden zu trinken.

Curcumin ist ein sehr starkes gelbfärbendes Pigment und kann dauerhaft Oberflächen verfärben. Daher sollten Sie bei der Zubereitung die Verschüttung von Curcumin in der Küche vermeiden.

Bildquelle: Schneider / Clipdealer

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6 Kommentare

21.07.2016 20:31 Dr Mutschler sagt:
Curcuma ist keine alleinige Therapiemöglichkeit- es kann nur additiv eingesetzt werden!
Hohe Dosen sind erforderlich1
20.07.2016 18:21 Savino sagt:
curcuma und krebs
Ich mochte wissen ob curcuma beim pleuralmesothiom wirksam ist.
23.11.2015 10:21 Dr. Mutschler sagt:
Sehr geehrter Herr Gumpp,

leider muss ich Ihnen zunächst sagen, dass die alleinige orale Therapie mit Curcuma ganz sicher keine ausreichende Behandlung für Tumorleisen darstellt.
Auch muss dringend darauf verwiesen werden, dass Internet-Behandlungen nicht möglich sind.
Sie müssen dazu dringend einen Arzt aufsuchen.

Es gibt zwar mittlerweile vielversprechende erste Ergebnisse zur Wirkung von Curcumin, doch können keine Behandlungsempfehlungen oder Dosierungsanweisungen im Internet gegeben werden.
Nur im Rahmen einer direkten Arzt-Patient-Behandlungssituation kann seriöse Therapie stattfinden.
Dafür müssen wir um Verständnis bitten.

Beste Grüße
Dr. R. Mutschler M.A.
22.11.2015 12:45 roland gumpp sagt:
dosierung
an einem melanom erkrankt möchte ich
mit der curcuma behandlung beginnen.
meine frage:wie hoch muß die tägliche
dosierung sein ?
vielen dank im voraus
roland
22.07.2014 20:46 Ulrike H. sagt:
Dosierung Curcumin
Hallo
Ich stelle mir die gleiche Frage wie Paul:
Wieviel gr pro Tag, 3gr o 12gr?

Könnten Sie uns eine Bezugsquelle für Kurkuma-Extrakt mit mindestens 95% Curcuminoiden nennen?

Mit herzlichem Dank im Voraus,
Ulrike
09.03.2014 23:15 Gutjahr, Paul sagt:
Curcuma Dosierung
ich habe Psoriasis-Artrithis in progressierendem Form. Von Bekannten habe über Curcuma gehört, dadurch auf diese Seite gestossen. Ihr schreibt:"Typische Krebs-Dosierungen sollten bis zu drei Gramm guten, bioverfügbaren Curcmin-Extrakt enthalten, und 3- bis 4-mal täglich eingenommen werden." Heißt das 9- bis 12 Gramm täglich ?

Gruß
Paul

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