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Kurkuma lindert Schmerzen und Entzündungen bei Arthrose
29.03.2012
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Eine Studie zeigt, dass die Gabe von Curcumin bei Patienten mit Osteoarthritis Arthrose Schmerzen lindern kann und die Mobilität verbessern kann. Es kann auch zu einer Verminderung einer Reihe von entzündlichen Markern kommen. 100 Patienten mit Arthrose wurden in zwei Gruppen eingeteilt - der ersten Gruppe wurde die "beste verfügbare Behandlung" gegeben und der zweiten Gruppe wurde die gleiche Behandlung mit 200 mg Curcumin täglich zusätzlich verabreicht.

Laut IFT: "Die Ergebnisse zeigten, dass die mit Curcumin behandelte Gruppe eine statistisch signifikante Reduktion in allen primären klinischen Endpunkten zeigte“. „Diese Ergebnisse wurden durch die Auswertung einer Reihe von entzündlichen Markern, den löslichen „vascular cell adhesion moleculen“ (sVCAM) ergänzt, ebenso der Blutsenkungsgeschwindigkeit [ESR])...Es wurden keine signifikanten Unterschiede in der Gruppe mit der am "besten verfügbaren Behandlung“- beobachtet."

Andere Forschungs-Highlights zu Curcumin

Curcumin hat auch eine schmerzlindernde Wirkung

Eine andere Studie fand heraus, dass Kurkuma aus Curcuminoiden (auf pflanzlicher Basis) Nährstoffe mit starken antioxidativen Eigenschaften enthalten, die als Extrakt Entzündungswege blockieren, wirkungsvoll den Start eines Proteins verhindern, das Schwellungen und Schmerzen auslöst.

Eine natürliche Alternative zu NSAR

Die anti-inflammatorischen Effekte von Curcumin helfen dabei, bei Arthrose-Patienten die Irritationen in Geweben durch Schmerzen, Rötung, Schwellung und Hitze zu reduzieren.

Osteoarthritis Arthrose ist eine degenerative Gelenkerkrankung, mit Gelenksteife, Schmerzen, Entzündungen und Schwellungen, die zu Lähmungen führen. Diese Erkrankung ist die häufigste Form von Arthritis bei älteren Menschen. Sie ist in der Regel mit einem "Verschleiß" der Gelenke verbunden, kann aber auch durch wiederholte Belastung oder ein akutes Trauma verursacht werden.

Viele Patienten verwenden bei Osteoarthritis Arthrose nicht-steroidale Entzündungshemmer (NSAIDs) und Analgetika wie Paracetamol zur Schmerzlinderung, aber die regelmäßige, lange Anwendung dieser Art von Medikamenten ist mit beträchtlichen und sehr ernst zu nehmenden Nebenwirkungen wie Herz-Kreislauf-Problemen, Magen-Darm-Schäden und Nieren- und/oder Leberschäden verbunden.

Bei der regelmäßigen Anwendung von NSAID können folgende durch Studien bewiesene Nebenwirkungen auftreten:

  • Etwa 3x höheres Risiko für die Entwicklung von schweren gastrointestinalen Nebenwirkungen als bei diejenigen Menschen, die es nicht einnehmen.

  • Ulcuskomplikationen

  • Hemmung der Produktion von Prostazyklin, welches benötigt wird, um die Blutgefäße zu erweitern und die Gerinnungshemmung zu unterdrücken.

  • Versuchsmäuse wurden durch Behandlung mit diesen Medikamenten gentechnisch so verändert, dass sie nicht mehr in der Lage waren, das Prostacyclin richtig zu nutzen und zu Gerinnungsstörungen neigten.

  • Wer ein erhöhtes Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung hat, sollte diese Medikamente ebenfalls vermeiden.

Kurkuma ist eine natürliche Alternative zu der schmerzlindernden Wirkung von NSAIDs

Kurkuma in der Küche verwenden:

Wählen Sie ein reines Kurkuma Pulver, anstatt ein Currypulver: Studien haben gezeigt, dass Curry-Pulver, sehr wenig Curcumin enthält (Sie können auch in Betracht ziehen, Ihre Ernährung in dieser Form zu ergänzen).

Einsatz von Kurkuma ist nicht nur bei Arthrose hilfreich...

Forschungen haben ebenfalls gezeigt, dass Kurkuma bei folgenden Krankheiten eine positive Rolle spielen kann:

• Mukoviszidose

• Typ-2-Diabetes

• Morbus Crohn

• Psoriasis

• Rheumatoider Arthritis

• Grauem Star

• Gallensteinen

• Bei der Muskelregeneration

• Bei entzündlichen Darmerkrankungen

Mehr natürliche Tipps zur Behandlung von Osteoarthritis Arthrose

Omega-3-Fettsäuren

Zusätzlich zu einer anti-inflammatorischen Wirkung, wie Curcumin sie zeigt, wurde lange Zeit eine Ernährung mit Omega-3-Fettsäuren bei Arthritis gefördert. Omega-3-Fettsäuren sind bestens dafür bekannt, Entzündungen zu verringern. Suchen Sie daher nach einer hochwertigen, tierischen Quelle wie z. B. Krill-Öl.

Glucosamin

Darüber hinaus ist die Zugabe von Glucosamin eine ausgezeichnete Wahl für Arthrose Patienten. Wenn Sie Arthrose haben, wird der Knorpel in Ihren Gelenken schrittweise beschädigt, und die Gelenkflüssigkeit, die Ihre Gelenke schmiert und gepolstert hält, ist in der Regel auch reduziert.

Der Schmerz ist das Ergebnis, wenn die Knochen nach und nach in Kontakt miteinander kommen und Knorpel und Gelenkflüssigkeit reduziert werden.

Ihr Körper ist durchaus in der Lage, Knorpel und Gelenkflüssigkeit wieder aufzubauen. Für einen effektiven Wiederaufbau braucht er jedoch die richtigen Bausteine. In diesem Fall muss es Glucosamin sein, um sowohl Knorpel als auch Gelenkflüssigkeit wieder aufzubauen, um diesen Mangel zu beheben: Aus diesem Grund kann eine hochwertige Glucosamin-Ergänzung hilfreich sein.

In einer Studie hatten die Teilnehmer mit mittelschwerer bis schwerer Hüft- oder Knie-Arthrose, die 1.500 mg Glucosamin-Sulfat erhielten, mit 200 mg Omega-3, eine größere Schmerzreduktion und weniger Symptome (Morgensteifigkeit, Schmerzen in Hüfte und Knien) als diejenigen, die Glucosamin allein einnahmen.

Richtige Ernährung bei Arthrose

Ihre einzigartige Biochemie und Genetik beeinflusst das Verhältnis von Fett, Eiweiß und Kohlenhydraten, die Ihr Körper braucht, um zu gedeihen. So wird durch die Art Ihrer Ernährung sichergestellt, dass Sie den optimalen Makronährstoff-Anteil aus Ihrer Ernährung zu sich nehmen.

Das Erstellen eines richtigen Ernährungsplanes ist entscheidend, um tatsächlich große Möglichkeiten zur Verringerung der Entzündung herzustellen.

Optimierung des Vitamin D-Spiegels

Vitamin D-Mangel begünstigt Entzündungen, daher sollte man für gesunde Vitamin-D-Werte sich einer angemessenen Sonneneinstrahlung aussetzen, (in einer sicheren Sonnenbank) oder die Ernährung mit einem hochwertigen Vitamin D3 ergänzen. Ein niedriger Vitamin-D-Spiegel und Arthrose wurden direkt miteinander in Verbindung gebracht.

Akupunktur und Einsatz von Kräutern

wie: Ingwer und Boswellia, Bromelain und Nachtkerzenöl.

Bewegung

Selbst leichte Bewegung, so wurde gezeigt, reicht aus, um das Auftreten von Arthrose mit zu verhindern. Es ist sehr wichtig, sich zu bewegen und die Erhöhung des Muskeltonus Ihrer nicht-tragenden Gelenke zu erreichen. Im Laufe der Zeit kann eine Nichtnutzung zu negativen Ergebnissen in Form von Muskelschwund und -Schwäche, und Unbeweglichkeit in der Kontraktur und Verlust der Beweglichkeit (ROM) führen, daher ist es wichtig, in Bewegung zu bleiben.

Ihr Programm sollte auch eine Reihe von anderen Aktivitäten enthalten, Krafttraining, Cardio-, Streck-und Core-Werk können alle in Ihre Routine integriert werden und; wenn Ihr Zustand es erlaubt, wäre es klug, ein Peak-Fitness-Programm zu machen, das für das Erreichen einer optimalen Gesundheit ausgelegt ist.

Bildquelle: Schneider / Clipdealer

Quelle:

Curcumin may relieve pain, inflammation for osteoarthritis patients, IFT 11. Januar 2011

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4 Kommentare

23.08.2016 17:02 Kai-Uwe sagt:
Antwort Karin
Hallo Karin,

was Du genau falsch machst lässt sich letztendlich nicht sagen. Meine Mutter hatte die selben Leiden wie Du. Sie hat es aber in den Griff bekommen, allerdings nicht mit Piperin (das ist ja schwarzer Pfeffer und eher schlecht für den Darm), sondern mit "Mizell-Kurkuma". Das ist stärker dosiert. Allerdings hat sie auch noch ein anderes Rheumatikum dazu genommen (keine Ahnung welches gerade), aber genau die Kombi hat ihr geholfen. Vielleicht liest Du mal hier zu diesem Mizell-Kurkuma: www.kurkuma.info
16.06.2016 14:26 Sonja sagt:
Dosierung
500 mg sind viel zu wenig!
19.05.2015 09:27 Dr. Mutschler sagt:
Antwort
Dazu gibt es vielfaältige Gründe,- warum bei Ihnen dieses Präparat nicht die gewünschte Wirkung zeigt.
Zum Einen weiss ich nicht , was an Qualität das Präparat darstellt.
Vielleicht brauchen Sie einen andere Dosis davon.
Mittlerweile wird Curcumin auch als Infusion hergestellt und wirkt sehr gut.

Weiterhin können viele andere Aspekte beteiligt sein , wenn Sie von Fibromyalgie sprechen.
So kann es durchaus nicht ausreichen, wenn alleine nur Curcumin eingenommen wird.
Sicher wird es eine gute Lösung sein, sich eine umfassende Blutlabor-Untersuchung machen zu lassen, auch nach weiteren Herden zu suchen, vielleicht in den Zähnen oder im Kiefer.
Dazu sollten Sie sich an einen Ganzheitsmediziner wenden.
Gute und baldige Besserung wünsche ich Ihnen!
16.05.2015 07:54 Piffi sagt:
Curcuma
guten morgen meine Frage:Ich nehme nun seid 3 Monaten Curkumin-Kapseln500 mit Perin 3x1
kann aber leider überhaupt keine Besserung meiner Fibromyalgie-schmerzen fest stellen,im Gegenteil ich meine die Schmerzen sind schlimmer geworden. Da ich keine Pfarma-medikamente vertrage,war ich sehr froh und zuversichtlich,das ich auf Curcuma gestoßen bin.Was mach ich falsch,das ich keine Wirkung spüre?Können sie mir Tipps geben?? herzlichen Dank
Karin Hennig

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