Tags:

Natürliche Mittel gegen Burnout und Depression
30.10.2012
angst
Aminosäuren sind Proteinbausteine, die lebenswichtige Aufgaben im Körper erfüllen. Unter anderem ermöglichen sie die Produktion von Botenstoffen und Neurotransmittern, die unser psychisches Wohlbefinden beeinflussen. Aminosäuren können als natürliche Antidepressiva eingesetzt werden und dem Organismus dabei helfen, seine verbrauchten Energiereserven in Mitchondrien aufzubauen. Diese Energie wird im Körper für die beeinträchtigte  Produktion von Botenstoffen und Neurotransmittern eingesetzt.

Aminosäuren als natürliche Alternative für chemische Antidepressiva

Durch den gezielten Einsatz von bioverfügbaren Aminosäuren werden dem Körper genügend Baustoffe zur Verfügung gestellt, so dass er die mangelnden Botenstoffe selber aufbauen kann. Bei einer rechtzeitigen Aufdeckung von Mangelzuständen (im Bluttest) müssten herkömmliche Antidepressiva gar nicht eingenommen werden. Bei laufenden Behandlungen könnte hingegen die Antidepressivums-Dosis reduziert oder das Medikament ganz ersetzt werden.

Dadurch lassen sich die nebenwirkungsbedingten Risiken der chemischen Medikamente minimieren oder ganz ausschließen. Gleichzeitig wird es dem Körper ermöglicht, seine energiebildende Funktion selber aufzubauen und wieder auf den Weg der Selbstregulierung zu gelangen.

Wenn die biologische Verfügbarkeit von Aminosäuren abfällt, kann der Körper seinen Bedarf an  lebenswichtigen Proteinen nicht mehr abdecken. Dabei sind Proteine an allen Lebensprozessen beteiligt:

  • Sie wirken bei der Regeneration aller Gewebe mit
  • Sie sind in Form von Kollagen und Elastin in Haut und Muskeln enthalten
  • Sie bilden das Immunsystem
  • Sie ermöglichen die Kommunikation zwischen Zellen durch die richtige Übertragung von chemischen Signalen von Zelle zu Zelle
  • Sie sind unerlässlich für den gesamten Hormon-und Neurotransmitterhaushalt

Die Werte der Aminosäuren können in einem Bluttest untersucht werden. Die eventuell festgestellten Mängel an Aminosäuren und anderen essentiellen Mineralstoffen und Vitaminen können durch Infusionstherapie und/oder durch orale Einnahme ausgeglichen werden.

Alle Prozesse im Körper nehmen ihren Anfang in der Energie: produziert in richtigen Maßen, treibt sie den ganzen Stoffwechsel im Organismus an und sichert die Funktion von jedem Körperorgan. Der Produktionsprozess der Energie befindet sich in jeder Zelle, genauer gesagt in jedem Mitochondrium der Zelle.

Es wird problematisch für die Zellen, die Prozesse mit der Energie voranzutreiben, wenn die Mitochondrien in ihren Funktionen geschädigt werden. Dies kann aufgrund unterschiedlicher Faktoren vorkommen, z.B.

  • Neurostress
  • Nebenwirkungen bestimmter Medikamente (z.B. synthetischer Antidepressiva)
  • Wirkung von freien Radikalen in den Zellen (durch Entstehung von oxidativem und nitrosativem Stress)
  • psychische und physische Traumata, vor allem im Kopf-und Halsbereich
  • Wirkung von Toxinen und Umweltgiften (Rauchen, Schwermetalle, Pestizide, Insektizide, Haushaltschemie)
  • Fehlernährung (z.B. kohlenhydrate- und nitratenreiche Kost)
  • Störungen der Darmflora, Darmerkrankungen
  • chronische Entzündungen

Die Minderung dieser Zustände kann durch den Ausgleich der im Blut ermittelten Aminosäuren-, Mineralstoff-, und Vitaminmängel, durch diätische sowie andere lebensstilbedingte Veränderungen erreicht werden.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

1. Die Ursache von Angst und Depressionen, die nur Wenige vermuten
2. Liegt der Ursprung der Angst im Darm und nicht im Kopf?
3. Regenerative Mitochondrien-Medizin: Eine Medizin der Zukunft
4. Ein körpereigenes Protein erhöht Mitochondrienleistung und kann vor Darmkrebs schützen
5. Gesundheit kommt nicht von einer Pille

zurück

4 Kommentare

02.01.2013 10:12 Sabine www.vistano-psychologie.de sagt:
artikel
Danke für diese tollen Tipps. Sind wirklich sehr hilfreich. Und ich stimme Psychotherapie München zu, denn auch ich finde eine Psychotherapie ist sehr sinnvoll und unbedingt zu empfehlen!
29.11.2012 07:57 Sabine Bischoff sagt:
Burn Out
Aminosäuren bei Burnout einsetzen - können wir nur bestätigen! Vorab einen Speicheltest machen um Cortisol zu bestimmen sowie die Neurotransmitter aus den Dry Blood Spot analysieren. Mit dem Laborergebnis können dann gezielt Aminosäuren eingesetzt werden! Labor für Hormonspeicheltest Swisshealthmed in München.
Alles Gute,
Sabine Bischoff
11.11.2012 17:19 Dr Mutschler sagt:
Psychotherapie
Danke für den Hinweis:
ganz selbstverständlich gibt es im CFI Speyer bei uns ein integriertes Angebot für Psychotherapie.
Diese ist ganz speziell eingebetten in das Konzept der Regenerativen MitochondrienMedizin im CFI. Diese Therapie ist natürlich eine Essenz aus VT, Hypnosystemischer Therapie und ergänzenden Methoden
11.11.2012 16:41 Psychotherapie München sagt:
Verhaltenstherapie
Neben den Amminosäuren sollte auch rechtzeitig eine Psychotherapie überlegt werden: gerade die Verhaltenstherapie ist eine wissenschaftlich überprüfte und etablierte Methode, um bei Burnout zu helfen. Leider wird diese oft zu spät aufgesucht!

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

Name:
E-Mail:
Betreff:

captcha

vioma GmbH