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Neue US-Studie zeigt die Verbindung von Pestiziden und der Parkinson-Erkrankung
19.03.2011
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US-Forscher haben herausgefunden, dass Menschen, die zwei Arten von Pestiziden ausgesetzt waren, 2,5-mal mehr eine Parkinson-Krankheit entwickelten. Die betreffenden Schädlingsbekämpfungsmittel sind Paraquat und Rotenon. Forschungen an Tieren zeigten bereits die Verbindung von Paraquat zu Parkinson. Laut Yahoo News: "Rotenon hemmt direkt die Funktion der Mitochondrien, die Struktur ist dafür verantwortlich, dass Energie in der Zelle nicht korrekt verarbeitet wird. Paraquat erhöht die Produktion von Sauerstoff für bestimmte Derivate, welche die zelluläre Strukturen bei Menschen schädigen können, die diese Pestizide oder andere mit einem ähnlichen Wirkstoff verwenden. Diese Wirkmechanismen dienen dazu, eher die Parkinson-Krankheit zu entwickeln. "

Was haben Pestizide mit der Parkinson-Krankheit zu tun?

Neurotoxine wie Pestizide, Herbizide und Fungizide sind Stoffe, die nachweislich zu Störungen im neurologischen System, einschließlich des Gehirns, führen. Warum Neurotoxine dennoch in breiter Form in unseren frischen Lebensmitteln vorhanden sind, weit über die Norm hinaus die für die menschliche Gesundheit zuträglich ist, erklärt sich durch die Arbeitsweise der konventionell arbeitenden landwirtschaftlichen Betriebe.

Denn es zeigte sich, in Bezug auf die menschliche Gesundheit sind Pestizide, Herbizide und alle Neurotoxine eine allein vom Menschen verursachte Katastrophe. Und die Behandlung der Krankheiten die sie verursachen, ist in manchen Fällen kaum noch möglich.

Die Chlor-basierten Pestizide und Herbizide, stellen einige der schädlichsten Wirkstoffe gegen die menschliche Gesundheit dar, sind auch in biologischen Waffen (Nervengifte) vorhanden, die für die Kriegsführung entwickelt worden sind. Allein dies sollte Ihnen bereits etwas über diese starken Chemikalien sagen.

Leider ist die Parkinson-Krankheit immer noch als idiopathisch eingestuft, d. h. sie hat demnach keine erkennbare Ursache. Wahrscheinlich aber ist sie auf dem Vormarsch durch die vielen Umweltgifte, mit denen Sie Ihren Körper täglich belasten.

Die jüngsten spezifischen Forschungen zeigen, dass die Menschen, die einer größeren Exposition mit Pestiziden ausgesetzt waren, eine größere Chance hatten, an Parkinson zu erkranken.

Rotenon und Paraquat sind zwei spezifische Chemikalien, die mit einem erhöhten Risiko, an der Parkinson-Krankheit zu erkranken, verbunden sind, und beide sind lipophil, d. h., sie widerstehen dem Abbau im Wasser und reichern sich in Ihrem Fett an. Beide sind auch bekannt dafür, die menschliche Blut-Hirn-Schranke überqueren zu können. Daraus folgt, sobald diese Chemikalien in die Blutbahn gelangen, sind sie ein Rezeptor für eine langfristige gesundheitliche Katastrophe.

Die Botschaft lautet deswegen, dass Sie es vermeiden sollten, sich mit diesen Pestiziden zu belasten, die Ihr Risiko, eine Parkinson-Krankheit zu entwickeln, erhöhen.


Die Geschichte der Verwendung von Pestiziden

Chlorierte Kohlenwasserstoffe oder Organochlorverbindungen wie z. B. DDT sind nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelt worden und wurden lange in der Landwirtschaft zur Schädlings- und Unkrautbekämpfung verwendet.

Dann wurde 1962 Rachel Carsons Buch "Silent Spring" veröffentlicht. Das Buch wurde zu Beginn der modernen Umweltbewegung geschrieben, durch die Einbeziehung von Wissenschaftlern und interessierten Bürgern wurden dann viele der Organochlorverbindungen später aus der Nutzung genommen, welche nach den Bedingungen des Stockholmer Übereinkommens von 1981 gestellt wurden. Seitdem wurden die auslaufenden Organochlorine durch eine Reihe von neuen Herbiziden, Pestiziden und Fungiziden ersetzt.

Eine neue und erschreckende Innovation trat bei diesen landwirtschaftlichen Giften mit patentierten Roundup Unkrautvernichtungsmitteln auf, die entwickelt wurden, und in Verbindung mit gentechnisch verändertem Saatgut von Monsanto verwendet werden sollten.

Es sollten Samen entwickelt werden, die den Neurotoxinen in den sogenannten Roundup-Mitteln, widerstehen. So konnten die Landwirte das Monsanto-Saatgut entwickeln, das leicht die doppelte, dreifache oder vierfache Menge an Schädlingsbekämpfungsmitteln ertragen konnte, ohne daran zugrunde zu gehen.

Die erhöhten Pestizidrückstände bleiben jedoch in den Lebensmitteln, die auf Ihrem Tisch landen. Über 90 Prozent der Mais-Produktion in den USA besteht aus gentechnisch veränderten und produzierten Monsanto-Produkten. Nahezu 95 Prozent der Sojabohnen-Produktion gehört ebenfalls dazu.

Und noch ein Problem taucht dabei auf. In dem Bemühen, durch diese Roundup-Behandlung und andere neurologische Gifte Unkraut zu vernichten, züchten wir neue Arten von Unkraut, die in ihrer Wirkung vielleicht noch viel stärker sein können und noch mehr in der Lage sind, Ihre Gesundheit zu schädigen.

Im nächsten Blogbeitrag am Montag werden wir das Pestizide-Thema weiter behandeln. Sie erfahren was eine Bioakkumulation von Pestiziden bedeutet, mit welchen Nebenwirkungen sich die Parkinson-Medikamente verbinden und wie wir uns der Wirkung von Pestiziden entziehen können...

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