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Neue Warnungen vor den verheerenden Nebenwirkungen der Statine - Teil 2
30.06.2010
Unzählige Studien warnen vor der Gefahr für Ihre Gesundheit, die von Statinen ausgeht. Eine Studie im „American Journal of Cardiovascular Drugs" veröffentlicht, zitiert fast 900 Studien, die über die negativen Auswirkungen der HMG-CoA-Reduktase-Inhibitoren, auch als Statine bezeichnet, berichten.

Muskelprobleme gehören zu den bekanntesten Nebenwirkungen der Statine, aber auch kognitive Einschränkungen und Schmerzen oder Taubheitsgefühl in den Extremitäten werden weithin gemeldet. Ein Spektrum von anderen Problemen, die vom Blutzuckergehalt bis hin zu Sehnen-Problemen reichen, sind ebenfalls als Nebenwirkungen beschrieben.

Die größte Schwierigkeit im Umgang mit Statinen besteht jedoch in der Tatsache, das die Statine häufig keine unmittelbaren Nebenwirkungen zeigen, sie können sehr effektiv sein und geringere Cholesterinspiegel von 50 Punkten oder mehr erreichen.

Auf diese Weise wird zunächst angezeigt, dass Sie primär gesundheitlich davon profitieren. Die weiteren aufgeführten gesundheitlichen Probleme, die dann auftreten können, werden verdrängt, häufig dann auch noch falsch interpretiert, nämlich nicht als Nebenwirkung dieses Medikamentes, sondern als ganz neues gesundheitliches Problem.

Zusammenfassend die Risiken und einige der möglichen Konsequenzen wenn sie Statine in hohen Dosen oder über einen längeren Zeitraum einnehmen:

  • Kognitiver Verlust
  • Neuropathie
  • Anämie
  • Azidose
  • Häufiges Fieber
  • Grauen Star
  • Dysfunktion

Andere ernsthafte und potentiell bedrohliche, in Ihr Leben eingreifende Nebenwirkungen, nicht begrenzt:

  • Eine Zunahme des Krebsrisikos
  • Unterdrückung des Immunsystems
  • Ernsthafte degenerative Veränderungen des Muskelgewebes (Rhabdomyolysis)
  • Pankreas Dysfunktion
  • Hepatische Dysfunktion. (Aufgrund von dem möglichen Anstieg der

Leber-Enzyme müssen Patienten auf eine normale Leberfunktion hin kontrolliert werden)

Weitere nachteilige Auswirkungen sind abhängig von der Dosis und ihre Gesundheitsrisiken können von einer Anzahl von Faktoren, wie z. B. in Zusammenwirkung mit anderen Medikamenten (welche die Wirksamkeit der Statine erhöhen können), metabolisches Syndrom und Schilddrüsen Krankheit verstärkt werden.

 

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4. Neue Warnungen vor den verheerenden Nebenwirkungen der Statine

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6 Kommentare

11.12.2016 21:47 Kerstin Schnabl sagt:
Cholesterinwerte
Vor bereits einigen Jahren las ich in einer
seriösen Zeitschrift (leider vergessen wo)
über Messungen der Cholesterinwerte bei Wildtieren. Dabei wurde deutlich gezeigt, dass die höchsten Werte
bei den sogenannten Fluchttieren festgestellt
wurden, bei Tieren also, welche sich hauptsächlich pflanzlich ernähren und permanent
unter Stress stehen sowie sich viel bewegen. Wenn sich das so verhält
(der Neuzeitmensch steht eigentlich dauerhaft
unter einem vor allem psychischen Stress),
dann sind für mich alle diese Überlegungen
für die Behandlung, vor allem mit Statinen
nicht relevant. Es mag sein, dass die Werte
minimal verbessert werden, aber all diese Versuche sind meiner Meinung nach neue Überlegungen und Denkansätze wert.
Ps. Die Nebenwirkungen waren bei mir so
stark, ich habe die Behandlung keine zwei
Wochen durchgehalten.
10.03.2016 11:40 G.Malkowsky sagt:
Cholesterinlüge
Bitte lest doch mal das Buch "Die Cholesterinlüge" von Prof.Dr.med Walter Hartenbach ! Euch werden die Augen aufgehen wie die Pharmaindustrie, auch mithilfe bestochener Medien und wissentlicher Irreführung, Kranke noch kranker macht! Mit keinem Medikament wird mehr Geld verdient als mit Cholesterinsenkern,dass gilt auch für Chemieprodukte wie Becel,Lätta,Du darfst und co.
30.09.2013 13:27 Dr Mutschler sagt:
Sehr schön, wie Sie diesen Verlauf beschreiben,- also: es funktioniert so,- man sieht das immer wieder.
27.09.2013 17:25 Veronika Weiß sagt:
Nebenwirkungen von Statinen
Mein Mann nahm ein paar Jahre Statine. Er hatte Muskelschmerzen am ganzen Körper, sowie Trigeminusschmerzen im Gesicht. Wir gingen von Arzt zu Arzt, zu Masseuren, Physiotherapeuten. Es gab nach der Behandlung eine kurze Besserung die nicht lange anhielt. Danach habe ich im Internet recheriert zwecks Nebenwirkungen der Statine und siehe da hier fand ich alle Beschwerden die er hatte einzeln aufgeführt. Wir setzten vor 3 Wochen dieses Medikament ab, er nimmt Omega 3 Fettsäuren, Q10, die B Vitamine sowie plantago ovata 3,5g (das sind Flohsamen) und siehe da er hat einen optimalen Cholesterinwert. Die Schmerzen sind weg sogar die Trigeminusschmerzen. Auch hatte er große Stimmungsschwankungen fast aggressiv und jetzt ist er wieder fröhlich wie er vorher war.
Es ist eigentlich traurig das diese Medikamente so leichtfertig verschrieben werden.
Wir sind beide über 60 und ich habe mich informiert das im Alter ein wenig erhöhter Cholesterinspiegel gar nicht so schädlich ist. Das Cholesterin braucht ja der Körper für verschiedene Stoffwechselvorgänge.
Ich bin sehr froh das wir jetzt das "Problem" im Griff haben und da hat mir Ihre Internetseite auch dazu verholfen. Vielen Dank und ich hoffe das noch viele Menschen das tun.
04.11.2011 10:34 Dr Mutschler sagt:
Danke für den Hinweis und Beitrag: ja, die Franzosen leben eine "gesunde Lebensart" vor. Mein persönlicher Eindruck ist, dass je nach Kultur ganz spezifische Erkrankungsmuster vorhanden sind,- Lebens-"Art",- oder -"Kunst" eben !
04.11.2011 08:20 Dr. med. Jürgen Heines sagt:
Das französische Paradox
Franzosen sterben bei gleich hohen Cholesterinwerten signifikant seltener an Herzinarkt als Amerikaner. Der Grund; Vielmehr als vom Cholesterinspiegel hängt die Sterblihckeit an Herz-Kreislauf-Erkrankungen vom Disstress ab. Einen erhöhten Cholesterinwert zu senken, kann die Sterblichkeit sogar noch erhöhen, wie MÜHLHAUSER und BERGER schon vor Jahren im Deutschen Ärzteblatt nachgewiesen haben.
Es gÄbe noch einiges Andere zur Cholesterin-Frage zu sagen.
J. Heines

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