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Risiken für Kinder beim Passivrauchen
18.04.2011
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Eltern die meinen, beim Öffnen des Fensters im Raum kann man das Kind vor dem Rauch schützen, liegen leider falsch. Denn sobald man überhaupt den Geruch des Zigarettenrauches zu riechen bekommt, ist man schon Passivraucher. Neue Forschungen haben gezeigt, dass die Gefahren des Passivrauchens fast genauso ernst sind wie des Aktivrauchens. Das heißt, beide haben das Risiko an den Folgen von Tabakkonsum zu erkranken. Vor allem Säuglinge und Kinder sind dabei mit Ihren “frischen” und “schutzlosen” Körper viel anfälliger für Krankheiten. Kinder mit Rauchereltern haben häufiger Asthma und Mittelohrentzündungen als Kinder von Nichtrauchereltern. Andere unmittelbare Risiken sind Husten, Kopfschmerzen, Übelkeit sowie Herz-Kreislauf-Probleme.

Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass 50% der Kinder auf der Welt von Rauch ausgesetzt sind und das langfristig schlechte Auswirkung auf das Kind haben könnte. Die wichtigsten Krankheiten die dabei auftreten könnten sind Lungenkrebs und Herzerkrankungen. Die Gefahr eines Lungenkrebses ist bei einem Passivrauchenden Kind um 20-30% erhöht, bei Herzerkrankungen liegt die Rate zwischen 25-35%. Können Sie sich also vorstellen, was Sie Ihrem Kind wirklich antun?

Die kurzfristigen und langfristigen Schäden bei Kindern dürfen beim Passivrauchen auf keinen Fall unterschätzt werden. Auch bei geöffnetem Fenster liegt der Rauch für zwei Stunden in der Luft. Dabei enthält dieser Rauch rund 4000 Chemikalien und Toxine. Das ist nicht nur für Kinder eine große Gefahr, Erwachsene sind genauso gefährdet.

Kinder von Frauen, die während der Schwangerschaft geraucht haben, entwickeln sehr früh noch bakterielle Entzündungen, die dann später zu AMD führen kann. Dabei handelt es sich um Makuladegeneration (AMD), die einen kleinen zentralen Bereich in der Netzhaut darstellt. Verlust dieses zentralen Sehvermögens bedeutet, dass Aktivitäten wie Lesen, Fernsehen schauen oder Auto fahren nicht durchgeführt werden können. Durch das Rauchen erhöht sich das Risiko auf AMD. Natürlich spielen Gendefekte ebenso eine wichtige Rolle, wie hoher Blutdruck.

Mit dem Rauchen aufhören wird also Ihnen und Ihrer Umwelt, vor allem Ihren Kinder gut tun. Oder ist die Zigarette wichtiger als Ihr Kind? Sie können gerne Unterstützungsmethoden aufnehmen, um Ihre Last zu vereinfachen. Dabei können Sie auf unterschiedliche und moderne Methoden zugreifen, wie die Lasertherapie Rauchen aufzugeben. Dabei werden Meridiane am Ohr stimuliert, was dann Entzugserscheinungen unterdrücken soll. Das heißt, Sie setzen den Willen und Raucherentwöhnungsmethoden unterstützen Sie.

Hören Sie auf weiterhin Menschen zu schaden, seien Sie Verantwortungsvoll und denken Sie auch ein bisschen an Ihre Geldtasche.

Bild by Maren Beßler / pixelio.de

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