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Was ist Osteopathie?
21.01.2014
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Osteopathie heißt zunächst einmal nur Knochenleiden, hat aber außer seiner knöchernen Vorsilbe nichts mit der stets mit ihr in Zusammenhang gebrachten Osteoporose gemeinsam. Osteopathie ist ein manuelles Medizinkonzept, bestehend aus einer ganzheitlichen Diagnostik und Therapiestruktur.

Das bedeutet, dass Mensch als gesamtes Lebewesen mit seinen drei Komponenten Körper, Geist und Seele beurteilt und behandelt wird und nicht seine Symptome. Dieser ist der erste und wichtigste osteopathische Grundsatz der allen weiteren übergeordnet ist.

Osteopathie besagt, dass Leben gleich Bewegung ist: Bewegung von Gelenken und Muskeln, von Flüssigkeiten und Gasen im Körper, wie Blut, Lymphe, Harn, Darminhalt, Galle, Zellflüssigkeit sowie Atemluft und Verdauungsgasen.

Grundsätzich bedient sich die Osteopathie manueller Techniken, die dazu dienen sollen die Beweglichkeit und Spannung des behandelten Gewebes wieder herzustellen. Die Idee ist die, dass man durch therapeutische Bewegungen den Fluß von Blut, Lymphe, Harn und Galle wieder aktiviert, dort wo sie zum stocken gekommen sind und die Muskeln entspannt und aktiviert die sich verkrampft haben. Dadurch soll der Stoffwechsel der betroffenen Regionen verbessert und die körpereigene Regeneration gefördert werden.

Derart beeinflusst, kann es seine „normale“ Funktion und damit seine Selbstheilungskraft wieder entfalten  und so die entstandenen Symptome selbst bekämpfen.

Zusammenarbeit, Toleranz und Interesse sind  die von der Osteopathie vertretenen Werte. Solange allen in Bewegung bleibt, gibt es keine unüberwindbaren Probleme, sagte schon Heraklit, ein alter griechischer Philosoph.  

Diagnosen bei denen wir helfen können:

Kinder:

  • Verdauungsstörungen
  • Schluckauf/Spucken
  • Schlafstörungen / Unruhe / Schreien
  • Stillprobleme
  • Schiefhals
  • Kopfdeformitäten
  • Hüftprobleme
  • Kiefer und Zahnprobleme
  • Narben und Verwachsungsprobleme in allen Körperregionen

Erwachsene:

  • Schmerzsyndrome von Migräne bis zum Ischias
  • Gelenkschmerzen (auch Arthrose)
  • Probleme der Sinnesorgane wie Tinnitus, Schwindel, Glaucom
  • Immunprobleme von Allergie bis Neurodermitis
  • Verdauungsprobleme
  • Stoffwechselprobleme aller Organsystemen z.B. Sodbrennen
  • Gynäkologische Probleme von menstruellen bis Wechseljahrsproblemen
  • Schwangerschaftsleiden
  • Kiefer und Zahnprobleme bei Jung und Alt
  • Haltungprobleme wie Skoliose, Scheuermann, Hohlkreuz
  • Narben und Verwachsungsprobleme in allen Körperregionen

Info zum Autor:

Martin Hermann ist seit 18 Jahren Osteopath und seit 25 Jahren Physiotherapeut.


Bildquelle: Clipdealer / SeanPrior

 

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