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Wechselspiel der Hormone
20.04.2010

Sie sind eine Welt für sich und noch immer konnte die Medizin sie nicht völlig entschlüsseln: die weiblichen Hormone. Schon kleine Schwankungen können massive Auswirkungen haben. Besonders vor und während der Regel, in den Wechseljahren und in der Pubertät können die Hormone ganz schön Unruhe stiften - doch Vorsicht mit Medikamenten und Hormonpräparaten! Sanfter reguliert die Akupunktur die weiblichen Hormone, ohne in deren sensibles Zusammenspiel einzugreifen.

Die Beschwerden der Tage vor den Tagen gehen vermutlich auf ein Ungleichgewicht der Hormone zurück, wie dies auf ganz andere Weise auch beim klimakterischen Syndrom der Fall ist.

 

Die Regel hält sich nicht immer an die Regeln

Was vielen Frauen zu schaffen macht, ist die enorme Wirkung der Sexualhormone, biochemischer Substanzen, die nur in kleinsten Mengen im Körper produziert werden und die den weiblichen Zyklus, das körperliche Befinden und die sexuelle Lust bestimmen.

Die wichtigen Zyklushormone Östrogen, Progesteron, FSH und LH (s. Kasten) werden in den Eierstöcken bzw. der Hypophyse gebildet, der Hirnanhangdrüse im Zwischenhirn, die auch die Funktion der Eierstöcke steuert.

Stress, Leistungssport, radikale Diäten sowie starkes Unter- oder Übergewicht können den sensiblen und hochkomplizierten Regelkreis der Hormone durcheinander bringen. Der Körper reagiert darauf prompt: Das Allgemeinbefinden leidet, die Monatsblutung gerät aus dem Takt, der Eisprung kommt zu früh, zu spät oder gar nicht.

Letzteres tritt gerade bei jungen Mädchen und älteren Frauen gehäuft auf, deren Hormonsystem noch nicht oder nicht mehr stabil ist. Die Folge sind Zyklusstörungen: zu lange, mehr als 35 Tage dauernde Zyklen, die Mediziner als Oligomenorrhoe bezeichnen, oder stark verkürzte Zyklen von weniger als 25 Tagen, die Polymenorrhoe.

Auch die Intensität der Blutung kann sich verändern. Während sehr leichte Blutungen selten als störend empfunden werden, sind außergewöhnlich starke Blutungen, die Hypermenorrhoe, für die betroffenen Frauen sehr belastend. Infolge des Blutverlusts kommt es zudem zu Müdigkeit, Kreislaufschwäche und Schwindel.

Schuld sind nicht immer Hormonschwankungen: Auch Polypen oder Myome, eigentlich harmlose Geschwüre der Gebärmuttermuskulatur sowie Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut stecken oft hinter einer zu starken Blutung. Schilddrüsenstörungen sowie Entzündungen der Gebärmutter oder der Eierstöcke können ebenfalls die Ursache sein.

Hormone bestimmen unser Wohlbefinden

Die Zyklusstörungen gehören zum täglich Brot einer Frauenarztpraxis. Doch die meisten Patientinnen kommen, weil die Regel unerträgliche Schmerzen bereitet. Dysmenorrhoe, eine schmerzhafte Monatsblutung, ist die häufigste Störung bei Frauen.

Mehr als ein Drittel der Betroffenen nehmen deshalb regelmäßig Schmerzmittel ein. Vermutlich entstehen die Schmerzen durch ein Ungleichgewicht im Stoffwechsel des Prostaglandin, eines Gewebehormons, das unter anderem in der Gebärmutterschleimhaut aufgebaut wird.

Auch die typischen Beschwerden der Wechseljahre wie Hitzewallungen und Schlafstörungen sind keine Seltenheit. Hormone sind auch hier die Ursache: Durch die nachlassende Aktivität der Eierstöcke werden weniger Östrogen und Progesteron produziert, der Mangel führt - übrigens nicht bei allen Frauen - zu mehr oder weniger ausgeprägten Symptomen.

Bei Progesteronmangel etwa kann es zu unregelmäßigen Zyklen und Gewichtszunahme kommen, ein Östrogenmangel äußert sich in Hitzewallungen, Gelenkschmerzen, trockenen Schleimhäuten, Herzrhythmusstörungen oder Bluthochdruck.

Ob Zyklusstörungen, PMS oder Wechseljahrprobleme ,allzu oft werden hierbei Hormongaben eingesetzt, sofern die Beschwerden nicht organisch bedingt sind und pflanzliche Mittel wie Mönchspfeffer nicht helfen.

 

Mit Akupunktur ins hormonelle Gleichgewicht kommen

Vor allem aber hat sich die Akupunktur bei den genannten und anderen weiblichen Leiden bewährt - so auch bei Beckenschmerzen und Erbrechen in der Schwangerschaft oder in der Geburtshilfe. Wie alle Erkrankungen betrachtet die Chinesische Medizin auch hormonell verursachte Frauenleiden als Ausdruck einer Blockade des Qi (sprich: tschi), der im Körper fließenden Lebensenergie.

Bei Beschwerden rund um die Gebärmutter  stimuliert der Akupunkteur verschiedene Punkte, um die Energie der Eierstöcke und der Gebärmutter zu stärken. Einige Punkte am Ohr wirken direkt auf das vegetative Nervensystem und die Sexualhormone.

Die aus der Balance geratenen Hormone können sich dadurch normalisieren. Die Akupunktur ist eine wunderbare natürliche und effektive Hilfe bei den manchmal ganz schön komplizierten Frauenbeschwerden. 

 

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3 Kommentare

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30.04.2010 21:20 Dr.Andrea Karhof sagt:
Wechselspiel der Hormone
Aus Sicht der Traditionell Chinesischen Medizin (TCM) werden die Frauen primär dem Yin zugeordnet, die Männer hingegen dem Yang.
Die weibliche Physiologie wird durch das Speichern und ´berherbergen´(halten) von Blut bestimmt, aber auch vom Loslassen zur richtigen Zeit - das ist der Yang-Aspekt im Yin!
Eine ausführliche Anamnese und Diagnostik nach TCM kann entsprechende Blockaden und Fehlfunktionen in unserem Meridiansystem ausfindig machen und eine gezielte Therapie z.B.Akupunktur kann das Qi wieder frei fließen lassen.

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